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Seine Heiligkeit der Dalai Lama schreibt in seiner Autobiographie “ Das Buch der Freiheit “, daß Heinrich Harrer fließend Umgangstibetisch sprach
und er ihn sehr schätzte.
Durch diese Wegbereiter entstand jetzt ein genaueres Bild von Tibet, dem Land der Geister, Lamas und Naturgewalten. Dieses Hochland in rund 4.000
bis 5.000 m Höhe ü.NN., von zahlreichen Gebrigsketten durchzogen, im Norden vom Kunlun-Gebiet und im Süden vom Himalaja begrenzt, hat ein kontinentales Klima. Mit Regenzeit im Sommer und Trockenzeit im Winter. Die Tibeter
nennen ihr Land “Gandschong”, was soviel wie “ Land des Schnee´s “ heißt.
Seine Grenzen bilden bis über 8000 Meter ansteigende Eismassive, von denen riesige Gletscher ausgehen. Über mehr als 5000 Meter hohe Pässe, auf
denen Steinheiligtümer mit Gebetsfahnen von der Religiosität der Bewohner dieses Landes künden, durch menschenleere Wüstengebiete, in denen früher Räuberbanden hausten, führen die Karawanenstraßen in eine andere Welt.
An steilen Berghängen lebten damals, als Sven Hedin das Land durchzog, noch heilige Männer weltabgeschieden in ihrenEinsiedeleien. Der Weite Weg
von Südwestchina nach Zentraltibet führt an riesigen, eist von Tausenden von Mönchen bevölkerten Klöstern vorüber nach Lhasa, der heiligen Stadt mit dem Potala dem Palast der tibetischen Gottkönige - der Dalai Lamas.
Heute ist Tibet von China besetzt und der bisher letzte ( der 14. ) Dalai-Lama mußte 1959 nach Indien fliehen. Die Kloster und Tempel wurden
geschlossen, die Mönche vertrieben. Die Umerzeihung des tibetischen Volkes zum Kommunismus begann hinter geschlossenen Grenzen mit aller Härte. Presseberichten zu folge versuchen die Chinesen die Tibeter in ihrem Land
auszurotten. Danach sind 1,2 Millionen Tibeter umgekommen. Man möchte fast sagen, unbemerkt vom Rest der Welt, es ist zu hoffen, daß dieser Plan nicht gelingt. Wer helfen möchte findet anschließend Anschriften.
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