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Wir danken Frau Lükermann , sowie Herrn Muschter für die nachfolgenden Beiträge, die wir mit deren freundlichen Erlaubnis hier veröffentlichen können.
Die fünf heiligen Regeln, wie ein Tibet-Spaniel (tibetisch: Jemtse Apso) und sein Besitzer miteinander glücklich werden! (Mit freundlicher Genehmigung von Herrn Rainer Muschter, Bremen - Tibet-Spaniel Kennel “vom Kang Tise”) Regel 1 1. Wecken Sie nie einen Tibet-Spaniel! 2. Falls Ihr Tibet-Spaniel gerade vor dem Spaziergang eine nahrhafte Zwischenmahlzeit einnehmen möchte, können Sie ihn freundlich auffordern, diese Mahlzeit auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben (Sie werden dies nicht schaffen). Eine von Seiten des Tibet-Spaniels empfohlene kleine Zwischenmahlzeit ist der Hundekeks. Um einen Hundekeks richtig zu genießen, braucht ein Tibet-Spaniel ca. 3 Minuten pro Keks, also so lange, bis der Besitzer angemessen "demütig" vor der Willensstärke des Tibet-Spaniels resigniert hat, aber doch noch nicht ganz bewegungsunfähig ist. 3. Ein Tibet-Spaniel geht immer vor seinem Besitzer aus der Haustür (es könnte sein, daß gerade ein großer schwarzer Hund auf der Straße vorbeigeht, dem man Manieren beibringen muß). Regel 2 1. Wecken Sie nie einen schlafenden Tibet-Spaniel! 2. Gehen Sie mit Ihrem Tibet-Spaniel dann spazieren, wenn es ihm paßt (also nicht zu früh und nicht zu spät). 3. Beobachten Sie genau den Gemütszustand Ihres Tibet-Spaniels. Schlagen Sie Ihrem Tibet-Spaniel nicht einen langen Spaziergang vor, wenn es ihm gerade nach faulenzen ist. Es würde auch nichts bringen, ihm einen "Blitzspaziergang" vorzuschlagen, wenn er gerade entschlossen ist, sich in die großen Geheimnisse des Maulwurffangens zu vertiefen oder ihm aus dem Nachbargarten ein verlockender Duft entgegen kommt
Regel 3 1. Wecken Sie nie einen träumenden Tibet-Spaniel! 2. Im Sommer müssen die Straßenverhältnisse und das Gelände trocken, staubfrei und unbedingt gut duftend sein. 3. Im Winter ist das einzige akzeptierte "Rausgehwetter" etwas Frost (-2 Grad C) und etwa 1Zentimeter Schnee, eingefrorene Pfützen und viele Spuren von Wild. 4. Die empfohlene Länge der Leine des Tibet-Spaniels ist 20 Meter, da man mit einer kürzeren Leine die Grabenränder nicht gründlich untersuchen kann. Der Besitzer hat ergeben hinterher zu gehen. 5. Es ist sehr wichtig, daß der Besitzer Leckerchen in der Jackentasche hat. Regel 4 1. Wecken Sie nie einen dösenden Tibet-Spaniel (auch nicht während des Spazierganges)! 2. Gehen Sie gerade so schnell oder langsam, wie Ihr Tibet-Spaniel es wünscht (lieber langsam). 3. Falls Sie und Ihr Tibet-Spaniel Meinungsverschiedenheiten wegen der Richtung des Spaziergangs haben, können Sie demütig bitten, daß Ihr Tibet-Spaniel Ihnen folgt (dies wird natürlich scheitern). Seitens eines Tibet-Spaniels ist es am besten, zielstrebig zu ziehen, so daß auch der ahnungsloseste Besitzer versteht, wer hier die Richtung bestimmt. 4. Lassen Sie Ihren Tibet-Spaniel ausgiebig die Straßenränder beschnuppern, wirklich, so lange er möchte. Versuchen Sie nicht einzuschlafen! 5. Wenn Ihr Tibet-Spaniel sich auf eine Parkbank o.ä. hinsetzen möchte, um sich über die Welt oder andere Sachen zu wundern, akzeptieren Sie das ohne Widerworte. Nehmen Sie ein Buch oder ein Kreuzworträtsel mit. 6. Falls Ihr Tibet-Spaniel einen schwarzen Hund entdeckt, dem man Manieren beibringen muß, können Sie freundlich versuchen ihn zur Ruhe zu bewegen, es wird ein Versuch bleiben! 7. Es kann schon mal passieren, daß Ihr Tibet-Spaniel nicht einverstanden ist, nach Hause zu gehen. Protestieren hilft nicht. Um peinliche Situationen zu vermeiden, seien Sie vorbereitet Ihre Überredungskünste massivst einsetzen zu müssen (versprechen Sie z.B. das Lieblingsmenü, nette Besucher oder eine Autofahrt). Regel 5 1. Wecken Sie nie einen nachdenklichen aber wachsamen Tibet-Spaniel! 2. Es ist empfehlenswert einem Tibet-Spaniel Abwechslung zu bieten. Wenn der Besitzer dies nicht selbst versteht, meldet der Tibet-Spaniel sich. Er weigert sich spazieren zu gehen, starrt einen ununterbrochen an, gestikuliert mit seiner Pfote und kann sogar knurren (dies macht auch ein hungriger Tibet-Spaniel) 3. Autofahren ist sehr empfehlenswert, da es die Stimmbänder Ihres Tibet-Spaniels trainiert (vorbeigehende Hunde). Das Autofahren öffnet auch das Weltbild Ihres Tibet-Spaniels (die Hunde des Nachbarortes). Der Tibet-Spaniel sollte einen geeigneten Platz im Auto haben, die Rückbank ist nicht geeignet, da man von dort nichts sehen kann. 4. Manchmal möchte Ihr Tibet-Spaniel einen Spaziergang machen, auf Ihrem Arm! Das Tragen eines Tibet-Spaniels ist gesunde Körperertüchtigung.
Die heiligen Hausregeln für Tibet-Spaniel (Mit freundlicher Genehmigung von Frau M. Lükermann, Detmold) Der TIBI darf nicht ins Haus! Na gut, der TIBI darf ins Haus, aber nur in bestimmte Räume! Der TIBI darf überall hin, aber er darf nicht auf die Couch! Der TIBI darf nur auf die alte Couch! Na ja, der TIBI darf überall hin, aber er darf nicht mit ins Bett! Na gut, der TIBI darf ins Bett, aber nur wenn es ihm erlaubt wird! Der TIBI darf auf dem Bett schlafen wann immer er will, aber nicht unter der Decke! Der TIBI darf unter der Decke schlafen, aber nur wenn es ihm ausdrücklich erlaubt wird! Der TIBI schläft jede Nacht unter der Decke! Die Menschen müssen den TIBI um Erlaubnis bitten, wolllen Sie auch unter der Decke schlafen!
Leitfaden für Welpen (Mit freundlicher Genehmigung von Herrn Rainer Muschter, Bremen - Tibet-Spaniel Kennel “vom Kang Tise”)
Schlafen Sieh zu, daß Du am Tag genug Schlaf bekommst, damit Du zwischen 2:00 Uhr und 4:00 Uhr morgens frisch und ausgeruht spielen kannst. Niemals, egal unter welchen Umständen auch immer, gib nach und schlafe in "Deinem eigenen Bett"! Auf dem Schoß ist der beste Platz für ein Nickerchen. Die meisten Hundebesitzer, wenn sie richtig abgerichtet sind , werden es nicht wagen aufzustehen, oder Dich in irgendeiner anderen Art zu stören. Merke Dir, wenn Du zu groß wirst, um auf dem Schoß zu schlafen (das passiert wahrscheinlich, wenn überhaupt, wenn Du zwischen 2 und 3 Jahren alt bist, gewöhn Dir an, Herrchens, oder Frauchens Füße als Kopfkissen zu benutzen. Essen Friß niemals das Futter aus dem Napf, wenn Du was vom Tisch bekommen kannst (entweder durch betteln, oder Du nimmst es Dir einfach) Gib Dich niemals mit "hervorragendem, ausgewogenem Premiumfutter" zufrieden. Wende Dich langsam und angewiedert vom Napf ab und geh, ohne Dich umzublicken weg. Wenn Du das 2 bis 3 Tage durchhalten kannst, wird Dich Dein Herrchen, oder Frauchen mit Leckereien wie Leberwurst, Gehacktem, Würstchen usw. überhäufen. Erbrechen ... ist eine Deiner wertvollsten und effektivsten Fähigkeiten, die Du einsetzen kannst, um Deinen Leuten ein wenig Disziplin beizubringen. Wenn Du merkst, daß es hochkommt, spring schnell aufs Bett, die Couch, oder einen guten Stuhl. Falls Du das nicht mehr rechtzeitig schaffst, tut es zur Not auch ein Kleidungsstück. Türen aufmachen Erlaube grundsätzlich keine geschlossenen Türen! Um eine Tür aufzukriegen, stelle Dich auf Deine Hinterbeine und fang an zu jaulen, während Du kräftig an der Tür kratzt. Wenn Deine Leute dann geöffnet haben, mußt Du da ja nicht unbedingt auch durchgehen. Du kannst doch schließlich mal Deine Meinung ändern ... auch mehrere Male hintereinander! Gäste Finde schnell heraus, welche Gäste absolut keine Hunde mögen und lauf sofort zu ihnen hin. Bei der erstbesten Gelegen- heit springst Du ihnen auf den Schoß und heißt sie herzlich in Deinem Zuhause willkommen. Es kann auch nicht schaden, wenn Du dabei noch ein wenig Welpenfutter an der Schnauze, oder an den Ohren hast. Wenn Du es Dir dann auf dem Schoß bequem machst, achte auf die Farbe der Kleidung. Suche immer eine aus, die Deine eigene Farbe betont. So paßt weißes Fell ganz hervorragend zu einer schwarzen Hose. Begleite Deine Gäste stets auch auf die Toilette. Du mußt nicht unbedingt etwas tun, setze Dich einfach hin und sieh zu! Falls ein Gast sowas sagt wie: "Ach, ist der aber süß", sei sehr vorsichtig und zeige Langeweile und Verachtung. Zu guter Letzt Wenn Du rechtzeitig anfängst Deine Familie zu erziehen, wird es nicht lange dauern und Du hast einen gemütlichen und gut funktionierenden Haushalt.
Wie fotografiere ich meinen Welpen?
Schritt 1: Nehmen Sie einen neuen Film aus der Dose und laden Sie Ihre Kamera.
Schritt 2: Nehmen Sie die Filmdose aus dem Maul des Welpen und werfen Sie sie in den Abfalleimer.
Schritt 3: Nehmen Sie den Welpen aus dem Abfalleimerund pullen Sie ihm den Kaffeesatz aus der Schnauze.
Schritt 4: Montieren Sie die Kamera und machen Sie sie aufnahmebereit.
Schritt 5: Suchen Sie Ihren Welpen und nehmen Sie ihm Ihre neuen Socken aus dem Maul.
Schritt 6: Plazieren Sie den Welpen auf den vorbereiteten Platz und gehen Sie zur Kamera
Schritt 7: Vergessen Sie den Platz und kriechen Sie Ihrem Welpen auf allen Vieren nach.
Schritt 8: Stellen Sie die Kamera mit einer Hand wieder ein und locken Sie Ihren Welpen mit einem Leckerbissen
Schritt 9: Holen Sie ein Taschentuch und reinigen Sie das Objektiv vom Nasenabdruck.
Schritt 10: Nehmen Sie den Blitzwürfel aus dem Maul des Welpen und werfen Sie ihn weg.(den Blitzwürfel)
Schritt 11: Sperren Sie die Katze hinaus und behandeln Sie die Kratzer auf der Nase des Welpen mit etwas Gel.
Schritt 12: Stellen Sie den Aschenbecher und die Zeitschriften zurück auf den Couchtisch.
Schritt 13: Versuchen Sie, Ihrem Welpen einen interessierten Ausdruck zu entlocken, indem Sie ein Quietschpüppchen über Ihren Kopf halten.
Schritt 14: Rücken Sie die Brille wieder zurecht und holen Sie die Kamera unter dem Sofa hervor.
Schritt 15: Springen Sie rechtzeitig auf, nehmen Sie Ihren Welpen am Nacken und sagen:" Nein - das machst du draußen!"
Schritt 16: Rufen Sie Ihren Ehepartner, damit dieser aufräumt
Schritt 17: Setzen Sie sich in einen bequemen Lehnstuhl und nehmen sich vor, gleich morgen früh mit dem Welpen "Sitz" und "Platz" zu üben. |
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